Iran verhängt landesweite Internetsperre
Landesweiter Aufstand – Nr. 32
Aufruf zu dringenden internationalen Maßnahmen, um den freien Internetzugang für die Bevölkerung Irans zu gewährleisten
Aus Furcht vor einer Eskalation des landesweiten Aufstands hat das Klerikerregime einen „digitalen Blackout“ verhängt und das Internet im Iran seit Donnerstag, dem 8. Januar, vollständig abgeschaltet. Diese Maßnahme, am zwölften Tag des Aufstands, folgte auf die Ausweitung der Proteste am Dienstag und Mittwoch, dem 6. und 7. Januar. Die Abschaltung soll die Verbreitung von Bildern heldenhafter Taten rebellischer Jugendlicher und von Nachrichten über die Verbrechen der Unterdrückungskräfte verhindern. Bereits in den Tagen zuvor hatte das Regime die Internetgeschwindigkeit gedrosselt.
Am Morgen des 8. Januar bestätigte die Internetbeobachtungsstelle NetBlocks offiziell die Abschaltung. In einem veröffentlichten Netzwerkstatusdiagramm berichtete sie, dass „Teheran und andere Teile Irans nun in einen digitalen Blackout geraten“, wobei der Internetzugang auf nur noch 5 % gesunken sei.
Technische Daten von Cloudflare Radar zeigen, dass der IPv6-Adressraum im Iran kurz vor 13:00 Uhr Ortszeit um 98,5 % zurückging, wobei der Datenverkehr des Protokolls von 12 % auf 1,8 % sank.
Der iranische Widerstand betrachtet diese Internetsperre als klaren Verstoß gegen die Grundrechte des iranischen Volkes, da sie eklatant gegen Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und Resolutionen des UN-Menschenrechtsrats, darunter Resolution 47/16, verstößt, welche solche Sperrungen scharf verurteilt. Der iranische Widerstand fordert die Vereinten Nationen, ihre Mitgliedstaaten, den Menschenrechtsrat und die Internationale Fernmeldeunion (ITU) auf, diese „Cyber-Belagerung“ entschieden zu verurteilen und unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um den freien Zugang des iranischen Volkes zum Internet zu gewährleisten.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
8. Januar 2026
Erläuterung
NetBlocks-Grafik: Diese Grafik zeigt die Netzwerkverbindungen im Iran vom 1. bis 8. Januar 2026. Die Kurve bricht am 8. Januar (Dey 18) ein und erreicht einen Wert von 5 %, was auf einen nahezu vollständigen Internetausfall oder „digitalen Blackout“ hindeutet.
Cloudflare-Radar-Bericht: Diese Daten zeigen, dass der IPv6-Protokollverkehr kurz vor 13:00 Uhr Ortszeit von 12 % auf 1,8 % einbrach – ein Rückgang um 98,5 %. Dies bestätigt, dass es sich bei dem Ausfall nicht um eine technische Störung, sondern um eine vom Regime gezielt herbeigeführte Blockade handelte, die darauf abzielte, die Bevölkerung zu isolieren und seine Repressionsmaßnahmen zu verschleiern.
Laut Cloudflare Radar (Cloudflare):
Diese grafische Aufzeichnung zeigt, dass der IPv6-Protokollverkehr kurz vor 13:00 Uhr um 98,5 % einbrach und von etwa 12 % auf 1,8 % sank. Ein solch abrupter und synchroner Rückgang lässt sich nicht durch eine technische Störung erklären.
Die technischen Beweise zeigen eindeutig, dass die Internetstörung das Ergebnis einer vorsätzlichen, inszenierten Abschaltung war, die durchgeführt wurde, um die Bevölkerung zu isolieren und die andauernde Repression zu verschleiern.